Die Kommunalpolitikerin
Eine neue kommunalpolitische Bewegung entsteht
In den letzten Jahren nehmen der Widerstand und der Protest breiter
Bevölkerungsschichten gegen die Umverteilungspolitik von unten nach
oben und die Folgen von Privatisierungen und den Abbau kultureller und
sozialer Errungenschaften zu. Die MLPD und ihre Mitglieder unterstützen
und fördern bundesweit den Aufbau kommunaler überparteilicher
Personenwahlbündnisse und geben eine Hilfe, selbst neuer Politiker zu
werden - seine Zukunft selber in die Hand zu nehmen.
Bild: Der Protest gegen den Abbau sozialer Errungenschaften wächst – nicht nur in Gelsenkirchen!
Monika als Mitbegründerin von AUF Gelsenkirchen
Monika hat sich in der Kommunalpolitik mit viel Erfahrung,
Kenntnissen und Rückgrat einen Namen gemacht. Seit 1999 war sie
zusammen mit den unterschiedlichsten Menschen beteiligt am Aufbau des
überparteilichen Wahlbündnisses AUF Gelsenkirchen. Inzwischen ist sie
schon zum zweiten Mal dessen gewählte Stadträtin.
Bild: In der Kommunalpolitik geht es um die Alltagsfragen der breiten Massen.
Die unendliche, gebetsmühlenartige Geschichte antikommunistischer Stimmungsmache
Immer mehr Menschen suchen nach einer gesellschaftlichen Alternative
und die Offenheit für eine sozialistische Alternative wächst. Der
moderne Antikommunismus schürt dagegen dumpfe Vorbehalte, skeptische
Gefühle und dubiose Gerüchte. Wesentliches Instrument dabei sind die
Dossiers des Geheimdienstes, des so genannten „Verfassungsschutzes"
gegen die MLPD.
Monika steht für einen selbstverständlichen und
offensiven Umgang mit dieser Auseinandersetzung - und für ein
unkompliziertes Selbstbewusstsein als MLPD-Mitglied.
Dazu gehört untrennbar die strikte Verteidigung und Wahrung wirklicher Überparteilichkeit in der Zusammenarbeit!
Bild: Eine offene und offensive Art und Weise sich auseinanderzusetzen ...
AUF Gelsenkirchen versteht sich im Rat als Sprachrohr der Bevölkerung
Was bedeutet Sprachrohr?
Monikas Arbeit im Gelsenkirchener Stadtrat ist eng verbunden mit den
Forderungen, Wünschen, Sorgen, Nöten und Kämpfen der Masse der
Bevölkerung: im Protest gegen die unsoziale Haushaltspolitik oder in
der Solidarität und Unterstützung von Arbeiterkämpfen wie z.B. 2003 bei
Vaillant oder St. Gobain.
Insbesondere die Zukunft der Bergleute und ihrer Familien sowie der Jugend sind wichtige Aufgaben. In Gelsenkirchen setzt sie sich für eine Bewegung zur Umsetzung eines Sofortprogramms zur Schaffung von 5.000 Arbeitsplätzen ein, unter anderem durch die Einführung der 30 Stundenwoche bei vollem Lohnausgleich.
Bild: Neujahrsgruß von AUF Gelsenkirchen für 2005 mit einem Bild von den kämpfenden Vaillantarbeitern aus dem Jahr 2004
Eine bundesweite Bewegung
Die Erfahrungen beim Aufbau und der Arbeit überparteilicher
kommunaler Personenwahlbündnisse bundesweit zu verarbeiten und
auszutauschen – mit diesem Anliegen wurde Monika Mitinitiatorin des
bundesweiten Kommunalpolitischen Ratschlags, an dem sich mittlerweile
kommunale Zusammenschlüsse aus über 25 Städten beteiligen.
Bild: Kommunalpolitischer Ratschlag in Eisenach
Ein neuer Politikstil
Sie repräsentiert einen Politikstil, der unbestechlich, kompetent
und demokratisch ist. Entsprechend den Leitlinien von AUF Gelsenkirchen
werden sämtliche Aufwandsentschädigungen und Sitzungsgelder vollständig
an das Bündnis gespendet. Umgekehrt können von allen Mitgliedern
Unkosten abgerechnet werden. Darüber gibt es seit 1999 von Monika
detaillierte monatliche Abrechnungen, die ganz exakt Rechenschaft
ablegen.
Bild: Ein neuer Politikerstil ... ist auch, nicht nur zu Wahlzeiten sondern ständig eine Kleinarbeit unter den Massen zu machen!
Rechenschaftspflichtig und kontrollierbar
AUF Gelsenkirchen arbeitet nach gemeinsam erarbeiteten und
beschlossenen Prinzipien und Grundsätzen. Dazu gehört die Transparenz
über die geleistete Arbeit, die umfassende Einbeziehung der Mitglieder
in die Erarbeitung von Positionen und die eigene Teilnahme an der
aktiven Umsetzung. Seit sechs Jahren erstellt Monika über jede
Ratssitzung einen Bericht und legt auf den Mitgliederversammlungen
Rechenschaft ab.
Bild: Monika Gärtner-Engel bei einer kommunalpolitischen Veranstaltung auf dem Pfingstjugendtreffen 2001
Eine wichtige Errungenschaft: die PDS-AUF-Fraktion
Seit 2004 besteht eine gemeinsame Fraktion der PDS und AUF
Gelsenkirchen im Gelsenkirchener Stadtrat. So werden die Kompetenzen
und Kräfte gebündelt, die verbesserten Arbeitsbedingungen für die
gemeinsamen Ziele genutzt und die linken Kräfte im Rat deutlich
gestärkt.
Diese Fraktion ist zugleich ein intensiver Lernprozess,
vorbehaltlos, offen und gleichberechtigt und über Parteigrenzen hinweg
zusammenzuarbeiten.
Bild: Im Gespräch mit Mitstreitern aus PDS und DKP am 1. Mai 2003 in Gelsenkirchen
Monika in den Schlagzeilen: Die Aufdeckung des HSH-Skandals
AUF Gelsenkirchen deckte in jahrelanger Recherche den Skandal um das
Millionengrab Hans-Sachs-Haus auf und informierte die Öffentlichkeit
darüber. Monika Gärtner-Engel nutzte dafür wiederholt ihren Ratssitz
und engagiert sich für eine umfassende Information der Bevölkerung,
einen sofortigen Ausstieg aus dem Knebelvertrag mit dem Baukonsortium
und dafür, dass die Verantwortlichen zur Rechenschaft gezogen werden.
Um
eine solche couragierte Politikerin zu stoppen, wurde auf Antrag der
Stadt Gelsenkirchen vom hunderte Kilometer entfernten Hamburger
Landgericht eine einstweilige Verfügung erlassen, nach der sie die
Quintessenz ihrer Recherchen nicht mehr behaupten darf. Andernfalls
drohen bis zu 250.000 Euro Strafe oder bis zu zwei Jahre Haft.
Absurderweise bezieht sich diese einstweilige Verfügung auch auf die
MLPD. Sie hat nichts anderes gemacht als die Recherchen der Fraktion -
ebenso wie zahlreiche andere Medien - bekanntzumachen!
Weiterführende Links:
- Presseerklärung der Stadt Gelsenkirchen vom 7.7.05
- Persönliche Erklärung von Monika Gärtner-Engel
- Meinungsäußerungen von Menschen aus Gelsenkirchen
Bild: Bild von Tim anlässlich des Ausgangs der Kommunalwahl 2004 in Gelsenkirchen - sehr vorausschauend!
Breite Solidarität!
Doch wo Unterdrückung herrscht, gibt es Widerstand. Sofort
entwickelte sich die Solidarität - Briefe, Erklärungen, Spenden für die
Prozessführung. Hamburger Montagsdemonstranten versicherten ihre
Unterstützung beim Prozess. In Gelsenkirchen bildete sich eine neue
Initiative „Gelsenkirchener Solidarität“ gegen den Maulkorb. Sie wendet
sich nicht zuletzt auch gegen die Verschwendung von Steuergeldern durch
unsinnige Prozesse, die eine gewählte Stadtverordnete in ihrer
Kontrolle der Verwaltung behindern. Juristisch wurde Widerspruch
eingelegt und seine Verhandlung steht bevor.
Kurz: Der Krimi geht weiter!
Weiterführende Links:
