In der Massenbewegung
"Das Volk und nur das Volk ist die Triebkraft, die die Weltgeschichte macht." (Mao Tsetung)
Ohne oder gar gegen die Massen gibt es keinen Sozialismus. Deshalb
liegt ein Schwerpunkt der Tätigkeit der MLPD in der tagtäglichen
systematischen Kleinarbeit in Betrieben und Wohngebieten, in
Gewerkschaften, Initiativen und Bewegungen. Monikas Leitlinie in der
politischen Arbeit ist Hilfe und Erziehung zur Selbstbefreiung statt
Stellvertreterpolitik.
Bild: Rebellen packen mit an beim Sandsackschleppen während der Elbflut 2002
Auf die Streitkultur kommt es an!
Monikas politisches Engagement ist untrennbar verbunden mit ihrer
aktiven Arbeit in und gegenüber den verschiedenen Selbstorganisationen
und Massenbewegungen. Offen, streitbar, respektvoll gegenüber anderen
Ansichten, ideenreich und zuverlässig hilft sie, den gemeinsamen Nenner
zu finden und gleichberechtigt zusammen zu arbeiten, die Bewegung höher
zu entwickeln, Konflikte und Meinungsverschiedenheiten auszutragen.
„Das Know-how der MLPD ist unverzichtbar" - das ist die einhellige
Meinung vieler Menschen in der kämpferischen Opposition.
Weiterführender Link:
Interview mit Karl-Heinz Strohmeier
Der Auftakt: aktiv in der Friedensbewegung
Die Mitarbeit in einer Friedensinitiative gegen die Stationierung
von atomaren US-Mittelstreckenraketen (Pershing II) war der Auftakt zu
einer seitdem intensiv gepflegten Mitarbeit in den vielfältigsten
Initiativen und Bewegungen der kämpferischen Opposition.
Bild: Mit Kind und Kegel bei der Friedensdemonstration gegen die Stationierung der Mittelstreckenraketen 1982
Die Gewerkschaften sind die wichtigsten Massenorganisationen
Auch die aktive Arbeit in der Gewerkschaft gehört dazu.
Bild: Einladung der IG Medien zur Jubilahrehrung für Monikas 25jährige Gewerkschafts- mitgliedschaft und Foto von der Ehrung.
Aufbruch einer neuen Frauenbewegung
In den 1990er Jahren rückt die frauenpolitische Arbeit ins Zentrum.
Mitarbeit beim Aufbau des Frauenverbandes Courage, Delegierte beim
NGO-Forum zur Weltfrauenkonferenz in Peking 1995 und Mitautorin des
Buches „Neue Perspektiven für die Befreiung der Frau" ... die ganze
Bandbreite theoretischer und praktischer Arbeit wird von der Pike auf
gelernt und geprägt.
Bild: Monika 1995 als Teilnehmerin auf dem NGO-Forum anlässlich des Weltfrauenkongresses
Eine kommunale Opposition entsteht
1999 arbeitet Monika mit beim Aufbau des überparteilichen kommunalen
Wahlbündnisses AUF Gelsenkirchen. Sie wird als Spitzenkandidatin
nominiert und AUF wird auf Anhieb - ein halbes Jahr nach der Gründung -
in den Stadtrat gewählt.
Bild: Monika mit Yusuf Citlak auf der ersten Stadtratssitzung
Der 1.11.2003 in Berlin
1.11.2003 in Berlin: die bis dahin größte selbstständige
Massendemonstration gegen die Regierung in Berlin mit über 100.000
Teilnehmern! Zahlreiche Gelsenkirchener beteiligten sich und machten
ihren Demoabschnitt unter der Moderation von Monika Gärtner-Engel und
Karl-Heinz Strohmeier zur ersten „wandernden Diskussionsrunde“, an der
sich zig Redner aus Ost und West beteiligten.
Mitinitiatorin der Gelsenkirchener Montagsdemobewegung
Als am 2. August 2004 in Magdeburg eine Montagsdemonstration gegen
Hartz IV mit 10000 Teilnehmern stattgefunden hatte, ergriff Monika
Gärtner-Engel die Initiative und rief zur Montagsdemonstration in ganz
Deutschland auf. Seitdem moderiert sie zusammen mit Karl-Heinz
Strohmeier jede Woche die Montagsdemonstration in Gelsenkirchen.
Bild oben: Der SPD werden von der Montagdemonstration unbequeme Fragen gestellt...
Bild unten: ... und auch vor der CDU in Gelsenkirchen wird natürlich demonstriert!

Die Medien horchen auf
Die Medien berichteten breit über diese Entwicklung. Als erste
Montagsdemo im Westen wurde über die Gelsenkirchener
Montagsdemonstration in der Tagesschau, im ZDF, im WDR, im "Spiegel"
und in vielen anderen Medien berichtet.
Bundesweite Vernetzung und direkte Demokratie
Sofort entstand ein großes Bedürfnis nach bundesweiter Vernetzung
und überregionalem Ausbau der direkten Demokratie, die in den
Montagsdemonstrationen mit offenem Mikrofon und Abstimmungen auf der
Straße geprägt wurde. Begeistert wurde die Initiative zu einem Treffen
am 28.8. 04 in Leipzig aufgegriffen. Entgegen der Dominanz und dem
selbst verliehenen Führungsanspruch von Winfried Helbig und Isa Kreft
verhalf Monika der Demokratie und Entscheidungsfindung auf dieser
Konferenz engagiert zum Durchbruch.
Das brachte ihr zwar eine Serie von Verleumdungen an den Hals, wurde aber zugleich zum Ausgangspunkt einer intensiven Freundschaft und des Zusammenhalts unter den Montagsdemonstranten quer durch die Republik.
Weiterführender Link:
Das Ergebnis der Leipziger Konferenz
Auf der Konferenz am 28.08.04 in Leipzig beschlossen die 186 Teilnehmer
aus 66 Städten, am 3.10. einen gemeinsamen Sternmarsch gegen Hartz IV
zu veranstalten.
Ein begeisternder 3. Oktober
In panischer Sorge um ihre Dominanz spalteten daraufhin einige selbst ernannte Führungs- Koryphäen aus der Spitze von PDS, ATTAC und Gewerkschaften die Montagsdemonstrations-bewegung. Sie proklamierten eine eigene Demonstration am 2. Oktober - wohl in der Hoffnung, dass sich die selbständige Bewegung ihnen wieder unterwerfen würde. Sie starteten eine antikommunistische Verleumdungskampagne gegen die MLPD. Doch weit gefehlt. Die Demonstration am 3. Oktober mit 25000 Teilnehmern unter der Losung "Weg mit Hartrz IV - Wir sind das Volk" wurde ein begeisternder Erfolg! Die Spaltung schwächt die Montagsdemonstrations-bewegung, kann sie aber nicht zerstören. Sie klärt zugleich die Fronten!
Die bundesweite Demo gegen Hartz IV am 14.5. in Gelsenkirchen
Auch wenn die Teilnehmerzahlen an den Montagsdemonstrationen seitdem
zurückgingen - ein Jahr wöchentliche Demonstrationen, das gab's in der
Nachkriegsgeschichte noch nicht! Dabei stärkte die Montagsdemobewegung
ihr selbständiges Profil. „Weg mit Hartz IV“ – das entspricht bis heute
der Mehrheitsmeinung in der Bevölkerung. Die Montagsdemonstrationen
waren ein wesentlicher Faktor für das Ende der SPD/Grünen-Regierung bei
der Landestagswahl im Mai 2005, der Anfang vom Ende der Regierung
Schröder und sind ein Signal für jedwede neue Regierung!
Bild: Bundesweite Demonstration gegen Hartz IV am 14.5.05 in Gelsenkirchen
Monika als Mitbegründerin der bundesweiten Bewegung Pro Kryorecycling
Rettet die Umwelt vor der Profitgier
ist ihre Devise. Denn modernste Technologien wie Kryorecycling werden von den Konzernen und vor allem der Müllverbrennungs- anlagen-Lobby aus Konkurrenzgründen unterdrückt.
Weiterführender Link:
Augenzeugenbericht zu den Waldbränden in Coimbra-Portugal im August 2005

