MLPD/Offene Liste vor dem Werkstor von DaimlerChrysler

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19.8. mittags, Schichtwechsel am Tor 1 von DaimlerChrysler in Mettingen. Schon von weitem hörte man fetzige Lieder und die Kurzreden der Kandidaten der MLPD/Offene Liste.
Ganz bewusst führte die MLPD ihre erste Kundgebung hier durch.
„Denn“, so die Spitzenkandidatin für Baden-Württemberg, Monika Gärtner-Engel, „die MLPD ist eine Arbeiterpartei. 70 Prozent ihrer Mitglieder sind Arbeiter und einfache Angestellte.“
Wir Daimler-Kollegen haben vor einem Jahr mit dem Marsch auf der B10 ein wichtiges Signal für den konzernweiten Kampf um jeden Arbeitsplatz gesetzt.
„Der Kampf um die Arbeitsplätze muss über die Abwehr hinausgehen. Die wichtigste Forderung gegen die Massenarbeitslosigkeit ist die 30-Stunden-Woche bei vollem Lohnausgleich.“
Volker Kraft, DaimlerChrysler-Betriebsrat und Direktkandidat der MLPD/Offene Liste für Stuttgart erklärte zu den Plänen des Konzerns, 5 000 Arbeitsplätze zu vernichten:
„Jagd auf Kranke, Druck besonders auf Schwerbehinderte werden die Folgen sein. Aber eine Abfindung zu nehmen ist keine Lösung.
Der Arbeitsplatz ist dann weg. Wir müssen um jeden Arbeitsplatz kämpfen.“

Redaktion Mettingen

Diesen Beitrag entnahmen wir der Zeitung "Stoßstange", Zeitung von Kollegen für Kollegen der DaimlerChrysler-Werke in Deutschland, 9/2005

Bild: Sindelfingen, Tor 1 am 23.8.2005: Kundgebung mit der Spitzenkandidatin für Baden-Württemberg, Monika Gärtner-Engel, während des Schichtwechsels bei DaimlerChrysler. Während der Kundgebung wurden Wahlzeitungen verteilt und Spenden für den  Wahlkampf gesammelt. Ein Kollege spendet 50 Euro und erklärt: „Ich bin viel roter als ihr denkt“.  rf-foto

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Monika Gärtner-Engel