Für die Befreiung der Frau

Die wirkliche Befreiung der Frau erfordert eine sozialistische Gesellschaft

Für die Befreiung der Frau„Das gesellschaftliche Leben ist vollständig dem gesellschaftlichen Prozess der Maximalprofit bringenden Produktion von Waren unterworfen, während die Organisierung des unmittelbaren Lebens der privaten Einzelfamilie auferlegt ist. Auf diesem Widerspruch beruht die gesellschaftliche Ungleichheit von Mann und Frau.“ (aus dem Programm der MLPD, S. 7)

Pionierin im Kampf für die Befreiung der Frau

Der Kampf um die Befreiung der Frau ist ein grundlegendes Anliegen der MLPD und Teil des Kampfes für eine befreite sozialistische Gesellschaft. Monika Gärtner-Engel hat sowohl in der Theorie als auch praktisch in vielen gesellschaftlichen Bereichen und in der Politik der MLPD Pionierarbeit geleistet.

 

In der Theorie .

Streitschrift.jpg

Mit der Streitschrift „Neue Perspektiven für die Befreiung der Frau“ (2000)  haben Monika Gärtner-Engel und Stefan Engel einen international anerkannten Beitrag zur gesellschaftlichen Diskussion über den Kampf um die Befreiung der Frau geleistet.

Die Streitschrift können sie im webshop von people-to-people bestellen.

Hier können sie das Inhaltsverzeichnis der Streitschrift als pdf-Datei herunterladen.

 

Mit vielfältigen Ausbildungsmaßnahmen ermutigt sie Frauen, sich die dialektische Methode und die theoretische Arbeit selbst zu erobern – weit über den Kreis der Parteimitglieder hinaus. Dazu gehört der Kurs „Die marxistisch-leninistische Frauenarbeit“ des Arbeiterbildungszentrums e.V..

Der Widerspruch ist es, der uns produktiv macht.“ (Goethe) – Monika liebt den schöpferischen Widerspruch und ist entsprechend sehr produktiv.

 

als internationale Repräsentantin der MLPD und ihrer frauenpolitischen Linie

Die MLPD hat als Mitglied der ICOR (link) (Internationale Koordinierung revolutionärer Parteien und Organisationen), der IKMLPO (link) (Internationale Konferenz marxistisch-leninistischer Parteien und Organisationen) und darüber hinaus vielfältige internationale Beziehungen.

In der Zusammenarbeit mit revolutionären und marxistisch-leninistischen Parteien wirbt Monika Gärtner-Engel engagiert für Förderung von Frauen zu führenden Verantwortlichen in der revolutionären Bewegung.

Sie vereint neugieriges und bescheidenes gegenseitiges Lernen mit streitbarem Vertreten der Positionen und Prinzipien der MLPD. Das macht sie zu einer gefragten und geachteten Partnerin in den vielfältigen internationalen Beziehungen der MLPD.

 

für die couragierte Selbstorganisation der Frauen

Monika Gärtner-Engel ist seit 1991 Gründungsmitglied des überparteilichen Frauenverbands Courage e.V. Sechs Jahre arbeitete sie ehrenamtlich im Bundesvorstand und leitete die Geschäftsstelle. Sie hat den Verband in dieser Zeit mit aufgebaut und geprägt. Überparteilichkeit bedeutet für sie gleichberechtigte Zusammenarbeit über parteipolitische und weltanschauliche Grenzen hinweg - ohne ihre Mitgliedschaft in der MLPD zur verhehlen.

Insbesondere diese Arbeit ist dem Inlandsgeheimdienst der BRD ("Verfassungsschutz") ein Dorn im Auge! In der dicken Akte für die dreiste Begründung der Aberkennung der Gemeinnützigkeit des überparteilichen Frauenverbandes Courage befindet sich ein 47 Seiten dickes Dossier über die Aktivitäten der MLPD und von Monika Gärtner-Engel zur Unterstützung von Courage. In dem ganzen Dossier findet sich jedoch kein einziger Beweis für die Dominanz oder Instrumentalisierung von Courage. Im Gegenteil – Monika Gärtner-Engel kandidierte nach ihrer Wahl in das ZK der MLPD explizit aus diesem Grunde nicht mehr für den Bundesvorstand Courage, um keinen Interessenkonflikt zu provozieren.

Ihr ist es Herzensanliegen, dass der Verband mit seinem einzigartigen Profil wirklicher Überparteilichkeit, breiter Demokratie und finanzieller Unabhängigkeit seinen Einfluss in der kämpferischen Frauenbewegung ausbaut – unbeirrbar im Kampf gegen antikommunistischen Gegenwind. Denn die Perspektivdiskussion über gesellschaftliche – auch sozialistische - Alternativen ist Lebenselixier für die kämpferische Frauenbewegung.

china1.jpg

 

 

1995 nahm sie als Delegierte von Courage an den parallel zur UNO-Weltfrauenkonferenz in Peking stattfindenden NGO-Foren teil und knüpfte viele internationale Kontakte, die eine Grundlage für den internationalistischen Charakter des Frauenverbandes wurden.

 

 

 

Pionierarbeit war 2013/14 das öffentliche Coaching „Die dialektische Methode in der überparteilichen Frauenarbeit“ zu dem die Bundesvorstandsfrauen des überparteilichen Frauenverbands Courage e.V. (link) Monika Gärtner-Engel als Referentin engagiert hatten.

Sie ist – soweit es ihre Zeit erlaubt – aktives und ideenreiches Mitglied von Courage Gelsenkirchen und setzt in ihrer kommunalpolitischen Arbeit als Stadtverordnete frauenpolitische Akzente.

Monika ist selbst eine sehr couragierte Frau. Sie ermutigt jede Frau, voran zu gehen und immer mehr Courage zu entwickeln.

 

an der ganzen Bandbreite von Religion bis Revolution

Der Frauenpolitische Ratschlag (link) als Plattform eines breiten überparteilichen Erfahrungsaustauschs der Frauenbewegung ist heute in Deutschland das größte selbstorganisierte frauenpolitische Ereignis. Er findet alle zwei Jahre statt, mit mittlerweile weit über 1.000 Frauen (sowie Männern und Kindern) – mit Foren, Workshops und kulturellen Highlights. Er geht auf eine Idee von Monika Gärtner-Engel zurück.

1997 trafen sich 33 Frauen und ein Mann zum 1. Frauenpolitischen Ratschlag - damals ein Seminar von Monika Gärtner-Engel.

Monika hatte die Idee zum „Frauenpowermarathon“ beim 10. Frauenpolitischen Ratschlag 2013: Dessen Spektrum reichte von „Religion bis Revolution“; Monika Gärtner Engel war Vertreterin der Revolution.

Link Frauenpolitischer Ratschlag "Von Religion bis Revolution"

Engagiert tritt sie für die Stärkung der europäischen kämpferischen Frauenbewegung ein – so auf der 3. Europakonferenz der Weltfrauen (Link zur WFK-Homepage, Bericht EU-Koordinatorinnen von der Konferenz)

Der 11. Frauenpolitische Ratschlag vom 3.-5. Oktober 2014 in Chemnitz/Sachsen wird sich mit „heißen Eisen“ der kämpferischen Frauenbewegung befassen.

Oktober 2013 wurde Monika Gärtner-Engel für die Wahl der „Frau Europas“ (link) nominiert für ihr Engagement für den europaweiten Austausch und Zusammenschluss der Frauen. Das sei eine Ehrung des Frauenpolitischen Ratschlags, erklärte sie. Gewählt wurde anschließend Frau Topp-Burghardt und Monika Gärtner-Engel freute sich mit ihr. 

  • Bild: Preisverleihung in Würzburg, 2013

 

und weltumspannend – weltbewegend – Weltfrauenkonferenz der Basisfrauen

Für das Bedürfnis nach internationaler Kooperation und Koordinierung der kämpferischen Frauenbewegung entwickelte Monika Gärtner-Engel eine ihrer berühmt-berüchtigten Ideen:

2006 beschließt der 7. Frauenpolitische Ratschlag auf Monika Gärtner-Engels Vorschlag, alles dafür zu tun, 2011 eine 1. Weltfrauenkonferenz der Basisfrauen in Venezuela durchzuführen.

In vielen Internetkonferenzen, Reisen und neuen Freundschaften in der internationalen Frauenbewegung wurden ein Plan und gemeinsame Prinzipien, Regeln – die Konzeption der Weltfrauenkonferenz der Basisfrauen erarbeitet.

Die 1. Weltfrauenkonferenz der Basisfrauen (Link) in Caracas 2011 wird ein großer Erfolg, Sie beschließt, künftig alle fünf Jahre Weltfrauenkonferenzen durchzuführen. 

Bild: Abschlussplenum in Caracas, Venezuela, März 2013

In den folgenden Jahren werden in den Kontinenten Konferenzen durchgeführt, Kontinental-Koordinatorinnen und ihre Stellvertreterinnen gewählt. Für Europa sind die Koordinatorinnen Halinka Augustin (Niederlande) und Monika Gärtner-Engel.

2013 besuchte sie Parteien und Repräsentantinnen der Frauenbewegung in sechs Ländern Asiens (Pakistan, Indonesien, die Philippinen, Bangladesh, Nepal und Indien) und berichtete darüber in zahlreichen bewegenden Veranstaltungen.

Das 2. Welttreffen der Koordinatorinnen im Dezember 2013 in Südafrika verläuft sehr produktiv und legt den Fahrplan für die 2. Weltfrauenkonferenz der Basisfrauen 2016 in Nepal fest.

 

Artikelaktionen

Monika Gärtner-Engel


Literaturtipp

Neue Perspektiven für die Befreiung der Frau - Eine Streitschrift
Die Frauen haben insbesondere durch ihre Einbeziehung in die gesellschaftliche Produktion und in verschiedenen gesellschaftlichen Bewegungen ein neues Selbstbewusstsein herausgebildet. Das hat den Kampf um ihre Befreiung wieder verstärkt ins öffentliche Bewusstsein gerückt. Mit ihrer Streitschrift wollen die beiden Autoren einen Beitrag zu dieser gesellschaftlichen Diskussion leisten. Sie ergreifen dabei konsequent Partei für die Befreiung der Frau in einer von Ausbeutung und Unterdrückung befreiten Gesellschaft. weiter lesen