Für die Befreiung der Frau
Die wirkliche Befreiung der Frau erfordert eine sozialistische Gesellschaft
„Das gesellschaftliche Leben ist vollständig dem
gesellschaftlichen Prozess der Maximalprofit bringenden Produktion von
Waren unterworfen, während die Organisierung des unmittelbaren Lebens
der privaten Einzelfamilie auferlegt ist. Auf diesem Widerspruch beruht
die gesellschaftliche Ungleichheit von Mann und Frau.“ (aus dem Programm der MLPD, S. 7)
Der
Kampf um die Befreiung der Frau ist darum ein fester Bestandteil des
Kampfes um den Sozialismus und darum auch das Ziel der
marxistisch-leninistischen Frauenarbeit der MLPD.
Lebhafter Einsatz für die Befreiung der Frau!
Monika steht für den lebhaften Einsatz für die Brfreiung der Frau und
hat u.a. als frauenpolitische Sprecherin der MLPD die frauenpolitische
Arbeit der Partei persönlich geprägt.
Bild:
Monika Gärtner-Engel zusammen mit Anna Bartholomé
Die internationale Frauenbewegung
Der Kampf für die Befreiung der Frau ist international und Monika fühlt sich tief mit ihm verbunden.
Bild: Frauenbewegung in Indien
Weltumspannend - Weltbewegend
1995 nahm Monika als Delegierte des Frauenverbands Courage am Forum der Nichtregierungsorganisationen zur Weltfrauenkonferenz in Peking teil. Ein erster, beeindruckender Kontakt mit dem ganzen Spektrum der internationalen Frauenbewegung!
Aufbruch der kämpferischen Frauenbewegung
Die Frauen haben insbesondere durch ihre Einbeziehung in die gesellschaftliche Produktion und in die verschiedenen gesellschaftlichen Bewegungen ein neues Selbstbewusstsein herausgebildet. Der Anteil der Frauen an der Erwerbstätigkeit steigt - im Jahr 2004 liegt er bereits bei 44 Prozent gegenüber 41Prozent im Jahr 1996.
MLPD - Partei der Frauen!
Als noch kein Mensch von „Gender Mainstreaming“ sprach, vertrat die
MLPD längst die Frauenpolitik in allen Politikfeldern, kritisierte
formalistische Methoden wie die diffamierende „Quote“ und betrieb eine
intensive Frauenförderung und Ausbildung von Frauen. Sie hat mit den
höchsten Frauenanteil aller Parteien in Deutschland!
Bild: Beim politischen Aschermittwoch 2000 in München
Neue Perspektiven für die Befreiung der Frau
Gemeinsam mit Stefan Engel erarbeitete Monika diese Streitschrift.
Das Buch ist zu einem Standardwerk der theoretischen Grundlagen und der
Geschichte der Frauenbewegung, der Würdigung und kritischen
Aufarbeitung der Befreiung der Frau im Sozialismus geworden. Das Buch
wurde seither in mehrere Sprachen übersetzt und fand weit über die MLPD
hinaus in der Frauen-, Arbeiter und internationalen Bewegung große
Resonanz. Kürzlich ist es in Indien erschienen.
Die Streitschrift können sie im webshop von people-to-people bestellen.
Hier können sie das Inhaltsverzeichnis der Streitschrift als pdf-Datei herunterladen.
Seit vielen Jahren couragiert
Am Aufbau und der Gründung des überparteilichen Frauenverbands Courage
im Jahr 1991 war Monika Gärtner-Engel aktiv beteiligt.
Überparteilichkeit bedeutet für sie dabei nicht etwa, ihre
Zugehörigkeit zur MLPD zu leugnen, sondern gleichberechtigter
Meinungsaustausch und Zusammenarbeit über parteipolitische und
weltanschauliche Grenzen hinweg. Sechs Jahre arbeitete sie ehrenamtlich
im Bundesvorstand von Courage und leitete die Geschäftsstelle. Heute
ist sie Mitglied in der Courage-Gruppe Gelsenkirchen.
Bild: Bei einem Infostand in Dortmund.

- breite Demokratie,
- Internationalismus,
- finanzielle Unabhängigkeit
– das sind die vier Trümpfe von Courage!
Bild: Beim 5-jährigen Geburtstagsfest von Courage.
Gleichberechtigtes Wechselverhältnis der MLPD zu den Selbstorganisationen der Massen
Das war etwas Neues – auch für die MLPD. In der alten
kommunistischen Bewegung waren Frauenorganisationen wie der
Demokratische Frauenbund Deutschland (DFD) in Worten überparteilich,
faktisch aber Anhängsel der KPD gewesen. In der Aufarbeitung dieser
Erfahrungen – Willi Dickhut hatte hierzu die Impulse gegeben -
entwickelte die MLPD in Theorie und Praxis ihr gleichberechtigtes
Wechselverhältnis zu den Selbstorganisationen der Massen.
Bild: Pfingstjugendtreffen 2003 - Eine Aktionseinheit auf gleichberechtigter Grundlage
Weiterführender Link:
- Wirkliche Überparteilichkeit der Selbstorganisation der Masse der Frauen
Der Frauenpolitische Ratschlag
Der Frauenpolitische Ratschlag ist die größte und selbstorganisierte
frauenpolitische Veranstaltung in Deutschland. 1997 trafen sich zum
ersten Ratschlag - damals ein Seminar von Monika Gärtner-Engel - 33
Frauen und ein Mann Alle zwei Jahre finden die Treffen mit jeweils
weit über 1000 Frauen (und Männern und Kindern) statt – mit
zahlreichen Foren, Workshops und kulturellen Highlights.
Bild oben: Der 6. Frauenpolitische Ratschlag fand im November 2004 in Düsseldorf mit 1500 Teilnehmerinnen und Teilnehmern statt.
Bild unten: Die Kulturnacht auf dem Frauenpolitischen Ratschlag

Reise zu den Frauen der Welt
Der Frauenpolitische Ratschlag 2004 wurde um die "Reise zu den
Frauen der Welt" erweitert. Unter Schriftleitung von Monika
Gärtner-Engel entstand das gleichnamig Buch mit Berichten aus 19
Ländern und einer Fülle an Informationen über das Leben der Frauen aus
vier Kontinenten.
Das Buch können sie bei people-to-people bestellen.
Frauengewerkschaftsarbeit
Monika hat sich in den letzten Jahren als Referentin von Seminaren
zur gewerkschaftlichen Frauenarbeit engagiert. So im ver.di-Institut in
Lage-Hörste zum Thema „Gewerkschafterinnen gemeinsam stark im Netzwerk
der Frauenbewegung“. Diese Seminare sind auch wichtige Beiträge zur
Stärkung der eigenständigen Frauengewerkschaftsarbeit gegen Tendenzen,
sie strukturell zu erschweren oder gar aufzulösen.
Weiterführender Link:
- Die Entwicklung einer kämpferischen gewerkschaftlichen Frauenarbeit
Frieden, Brot und Rosen...
Die Bewegung „Frauen und Mädchen für Frieden, Brot und Rosen“ entstand,
als US-Präsident Bush mit dem Überfall auf Afghanistan und später Irak
den sogenannten „New War“ einleitete. Sie setzt sich auseinander mit
den zwei Seiten des Krieges - nach innen und nach außen! Frauen sind
nicht nur stark betroffen von den Auswirkungen der imperialistischen
Kriegspolitik, sondern sie engagieren sich international im Kampf für
den Weltfrieden. Monika Gärtner-Engel war bis Anfang 2005 Mitglied in
der Koordinierungsgruppe von Frieden, Brot und Rosen.
Bild: Protesttag 2003 gegen Bushs Kriegspolitik – organisiert von der Bewegung „Frauen und Mädchen für Frieden, Brot und Rosen“

